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Unternehmenssteuerreform III

Kategorie: 
Fachartikel
Date: 
13. Februar 2017
KENDRIS Autor(en): 

In der Volksabstimmung vom 12. Februar 2017 wurde die Unternehmenssteuerreform III vom Stimmvolk mit 59.1% deutlich abgelehnt.

Finanzminister Ueli Maurer hat daraufhin angekündigt, dass sich in den nächsten Tagen eine „Arbeitsgruppe“ der gründlichen Analyse des „Neins“ widmen werde. Er hat ebenfalls vernehmen lassen, dass es aufgrund der Komplexität der Vorlage mindestens ein Jahr dauern werde, bis eine Neuauflage der Vorlage ausgearbeitet sein wird. Von der neuen Vorlage wird zum einen erwartet, dass es nicht der Mittelstand sein wird, welcher durch höhere private Steuern die Steuerausfälle auf Unternehmensseite zu tragen habe. Zum anderen soll sie nicht mehr so komplex, und damit für das Stimmvolk einfacher verständlich sein.

Das von der OECD gesetzte Umsetzungsdatum vom 1. Januar 2019 kann somit nicht eingehalten werden. An eine Umsetzung ist frühestens im Jahr 2021 zu denken. Somit gilt weiterhin der Status Quo, die bisherigen Privilegien (Holdingbesteuerung, Domizilgesellschaften, Gemischte Gesellschaften) bleiben bestehen.