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Erbschaftsberatung

Es empfiehlt sich, sich frühzeitig Gedanken zu machen über die Absicherung im Falle eines Unfalls, bei Tod oder einer Scheidung. Denn beim Eintreten eines solchen Falls durchläuft man in vielen Fällen eine emotionale Berg- und Talfahrt.

 

Schon in jungen Jahren sollten Sie sich Gedanken machen, welche Absicherung die Familie hat, wenn Sie nach einem Unfall nicht mehr ansprechbar sind: Gibt es Zugriff für den Ehepartner auf Bankvermögen? Haben Sie einen Vorsorgebeauftragten bestellt?

 

Für die Zeit nach dem Ableben denke viele an die Errichtung eines Testaments. Dabei beginnt die Erbschaftsplanung in der Familie einen Schritt vorher, beim Güterrecht der Ehegatten. In vielen Fällen kann mit einem Ehevertrag Klarheit bezüglich güterrechtlichen Zuordnung geschaffen werden und häufig wird eine Begünstigung des überlebenden Ehegatten angestrebt.

 

In komplexeren Familienverhältnissen (mit Kindern aus verschiedenen Ehen) bietet es sich häufig an, das Instrument eines Erbvertrages zu verwenden, weil damit ein grösserer Zeitraum (das Ableben beider Ehegatten) abgedeckt werden kann.

 

Im internationalen Verhältnis lohnt es sich, sich im Voraus Gedanken zu machen, welche Behörde den Nachlass behandeln und welches Recht angewendet werden soll.